Wie im Vorjahr wurden auch in diesem Jahr wieder mehr Übernachtungen in Deutschland gemeldet. So registrierte die Tourismus-Statistik des Statistischen Bundesamtes (Destatis) von Januar bis September 2017 insgesamt knapp 16,7 Millionen Übernachtungen in den Hotels und Pensionen. Dies entspricht einem Wert von 12,2 Prozent mehr als in den gleichen 9 Monaten im Vorjahr.

Für Mitte Juli werden noch keine Zahlen bekannt sein, aber wenn möglich, wird es ein deutliches Plus einer Rekordmarke des vergangenen Jahres geben. Im Juli 2017 kamen durchschnittlich im Mittel 2,37 Millionen Personen in Deutschland im Jahr überwiegend über ein Nachtquartier.

Die Tourismusbranche in Corona ist weiterhin betroffen. Das zeigt eine neue Infografik von Kryptoszene.de: Die neuesten Daten geben Grund zur Hoffnung, aber die Last der Pandemie bleibt schwer.

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Bis zu $2,4 Billionen an Verlusten bis 2021

Betrachtet man die Branche als Ganzes, so gibt es neue Hoffnung für die Reisebranche. Die Pandemie zwingt die Deutschen deshalb schon 2020 zum Umstieg auf eigene Reisemobile und Freizeitfahrzeuge. Im gleichen Jahr wurden mehr als 78.000 Wohnmobile registriert, ein Anstieg von fast 45%. Bei den Wohnmobilen wurde mit 102.203 Neufahrzeugen erstmals die 100.000er-Marke überschritten. Der Aktienkurs stieg um 32,6 %. Die Branche ist zuversichtlich, dass sie auch in diesem Jahr um rund 10 % wachsen wird.

Ist es also schlecht für den Tourismus? Nicht wirklich. Infolgedessen kommt es immer wieder zu erheblichen finanziellen Verlusten durch verpasste Fahrten. Infolgedessen wird erwartet, dass die Gesamtverluste in der Reisebranche bis 2021 zwischen 1,7 Billionen und 2,4 Billionen US-Dollar liegen werden, wie die Infografik zeigt. Insbesondere sollten lange Strecken vermieden werden. Länder wie Italien, Frankreich und Kroatien haben einen deutlichen Rückgang der Buchungen aus Deutschland im Jahr 2020 zu verzeichnen. Spanien verzeichnete sogar einen Rückgang der Besucherzahlen aus der Bundesrepublik um 53 %. Der Anteil des Tourismus bleibt daher gering.

Steigerung der Übernachtungszahlen um 100 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum

In Deutschland geht es in eine ganz andere Richtung. Bei den Heimkäufern gab es eine Steigerung von 154%. Auch die Nachbarländer Dänemark und Österreich konnten ihre Zahlen um mehr als die Hälfte steigern. Doch wenn wir den Blick vom Campingurlaub auf die Hotelunterkunft richten, werden die Auswirkungen der Corona-Pandemie wieder deutlich. Insbesondere das erste Quartal 2021 war von einem anhaltend niedrigen Niveau geprägt. Während im Februar 2020 noch 30 Millionen Übernachtungen gezählt wurden, waren es ein Jahr später nur noch 7 Millionen.

Doch die Hoffnungen der deutschen Tourismusbranche sterben nicht. Rheinland-Pfalz zum Beispiel verzeichnete im ersten Halbjahr 2021 einen Anstieg von 7 %. In den letzten Monaten ist auch die Zahl der Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Laut der Infografik ist die Zahl der Übernachtungen im April 2021 im Vergleich zum Schockmonat April 2020 sogar um 100 Prozent gestiegen, das sind rund acht Millionen.

Anleger können die niedrigen Preise ausnutzen und über Reise-ETFs in den Sektor einsteigen.

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