Um das Krypto- revolutionäre Jahr 2016 von der Welt zu beenden, möchten wir einen Blick auf die Entwicklung in der Zukunftsbranche werfen. Unser Fokus liegt in der Regulierungs-ECHO Gruppe.

Die Kryptowährungen sind nur ein Beispiel dafür, dass die Internetwelt einen Wandel durchmacht. Wie gestern, so heute. Immer mehr Menschen sind dabei, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und ihre eigenen Wege in die Zukunft zu finden. Es ist ein eigenartiges Verhältnis zwischen den Menschen und ihren Wünschen in der Welt. Manche haben Macht, andere können die Welt verändern. Aber die

Anders als noch vor ein paar Monaten scheint das Medienpublikum den globalen Wettlauf der Zentralbanken bei den digitalen Währungen zu verpassen. Doch fernab der Öffentlichkeit werden immer mehr experimentelle Tests durchgeführt. Außerhalb von Europa, den USA und China werden auch andere Kryptowährungen eingeführt.

Deutscher Bankensektor für den Euro

Auf den ersten Blick scheint sich in letzter Zeit alles rund um den Euro beruhigt zu haben. Zumindest die Schlagzeilen in den großen Wirtschaftszeitungen werden seltener. Auf den zweiten Blick wird jedoch deutlich, dass die Debatte über ein digitales Äquivalent für den Euroraum noch nicht abgeschlossen ist. In letzter Zeit ist die Koalition der Pro-Euro-Befürworter gewachsen: So hat sich der Dachverband des deutschen Kreditgewerbes kürzlich in einem neuen Positionspapier eindeutig für eine digitale Version der europäischen Währung ausgesprochen. In diesem Papier teilen die fünf Zentralbanken die Warnungen der EZB vor den Nachteilen, die sich aus einer gescheiterten Einführung ergeben könnten.

 

Vietnam erwägt die Einrichtung eines eigenen CBDC

Unterdessen ziehen außerhalb der globalen Arena große CBDC-Projekte und Stablecoins immer mehr Länder an. Nun ist auch Vietnam, Pekings kommunistischer Schwesterstaat und südlicher Nachbar, daran interessiert, die Möglichkeit einer eigenen digitalen Zentralbankwährung zu erkunden. Vietnams Premierminister hat die Zentralbank des Landes gebeten, ein Pilotprojekt als Teil seiner E-Government-Strategie zu starten, berichteten lokale Medien. Dies wird das Land weiter für Kryptowährungen öffnen. Die Details des Projekts sind jedoch noch nicht bekannt.

Jamaika CBDC-Pilotprojekt startet im August

Letzte Woche gab Jamaika außerdem bekannt, dass das lange geplante CBDC-Pilotprojekt bald starten wird. Dies geht aus einem aktuellen Bericht in der nationalen Zeitung Jamaica Observer hervor. Dem Bericht zufolge plant die Zentralbank des Landes, den Token im August der Öffentlichkeit vorzustellen. Die Währung wird von September bis Dezember einen ersten Test bei den Geschäftsbanken des Landes durchlaufen. Wenn alles gut geht, wird die CBDC weiterhin genutzt und in das lokale Finanzsystem eingebettet.

Ziele Central Bank of New Zealand CBDC

Auch Neuseeland erwägt die Schaffung einer eigenen digitalen Währung. Dies hat die zuständige Zentralbank in einer aktuellen Mitteilung bekannt gegeben. In dem Papier schlagen die Währungsbehörden des Inselstaates vor, dass CBDCs eine Lösung sein könnten, um den Bedarf an Bargeld zu reduzieren. Zunächst möchte die Bank nun, dass die Öffentlichkeit Fragen zu CBDC und Stablecoin stellt. Erst dann wird eine Entscheidung über die zukünftigen Pläne und die Zukunft der möglichen Währung der neuseeländischen Zentralbank getroffen werden.

Potenzial für DeFi – Warum El Salvador DeFi und Stablecoins einführen sollte, zusammen mit BTC

Der Fall von El Salvador zeigt, dass eine digitale Währung für das Heimatland nicht nur mit der CBD möglich ist. Dieses lateinamerikanische Land hat kürzlich den einfachen Weg gewählt und Bitcoin eindeutig zur offiziellen Währung erklärt. In der Kryptowährungs-Community verdienen sie dafür eine Standing Ovation. Gleichzeitig mehren sich die Rufe, dass Präsidentin Nayiba Bukele noch stärker auf die Blockchain-Technologie setzen soll. Stabile Währungen und dezentrales Finanzwesen (DeFi) werden als großes Potenzial gesehen. Leon Weidmann, Chefredakteur des BTC-ECHO, hat sich die Chancen und Hindernisse dieser Angebote genauer angesehen.

Argentinischer Abgeordneter will Gehaltszahlungen per Kryptowährung erlauben

Monatliche Zahlungen über Bitcoin in die eigene Brieftasche zu erhalten – was vor ein paar Jahren noch wie eine Zukunftsvision erschien, will der argentinische Abgeordnete Jose Luis Ramon nun Realität werden lassen. Der betreffende Gesetzentwurf wurde kürzlich von einem Volksvertreter im Unterhaus des Parlaments von Buenos Aires eingebracht. Es ist jedoch nicht sicher, dass dies den Segen der Parlamentskammer erhalten wird. Herr Ramon gehört der Dissidentenpartei Protectora Fuerza Política an und kann nicht mit der Unterstützung der Hauptpartei rechnen. Da die Verwendung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen im Land stetig zunimmt, hat sein Gesetzentwurf noch eine Chance, gehört zu werden. Ob und wie Argentinien in Zukunft innenpolitisch mit diesem Trend umgehen wird, bleibt eine interessante Frage.

 

Wyoming genehmigt die erste DAO und fängt Bitcoin-Miner ein

In den USA ist derweil die Richtung des regulatorischen Prozesses noch unklar. Einerseits weckt die Kryptowährungsindustrie immer noch ernsthafte Zweifel in Washington. In einigen Staaten ist die Situation jedoch anders. Vor allem der Blockchain-Pionier Wyoming hält weiter Kurs auf Bitcoin. Senatorin Cynthia Lummis drängt nicht nur aggressiv auf die Ansiedlung von Rohstoffindustrien. Mit der Gründung des US CryptoFund hat ein Staat in den Rocky Mountains seine erste dezentrale autonome Organisation (DAO) geschaffen.

SEC verschiebt Entscheidung Aussetzung aller neuen regulatorischen Anmeldungen für den Bitcoin-ETF

In der Zwischenzeit bleibt die US Securities and Exchange Commission (SEC) unentschlossen über die Reife des Kryptowährungsraums. Natürlich hat SEC-Kommissar Hester Pierce kürzlich für Aufsehen gesorgt, als er erklärte, dass ein Bitcoin-Indexfonds nur eine Frage der Zeit sei. Es sieht jedoch nicht so aus, als ob die Regulierungsbehörde in nächster Zeit grünes Licht für Kryptowährungs-ETFs geben will. Zumindest legt das die jüngste Entscheidung der Kommission gegen SkyBridge Capital nahe. Die Securities and Exchange Commission (SEC) hat nun ihren Antrag auf entsprechende Mittel ausgesetzt. Dies gibt den Behörden mehr Zeit zum Nachdenken. Eine Entscheidung wird bis Ende August erwartet.

Zukünftige EU-Vorschriften könnten den Besitz von anonymen Kryptowährungen verbieten

Abgesehen von den Umweltproblemen und der Preisvolatilität bleibt eine Frage in den Köpfen der skeptischen Regulierer: Angst vor Anonymität in der Kryptowährungsbranche und Ausnutzung durch Kriminelle. Dies gilt auch für die EU. Das beweist der inoffizielle Verordnungsentwurf der Europäischen Kommission, der BTC-ECHO vorliegt. Darin legen die Kommissare neue Richtlinien zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung fest. Unter anderem kann das Teilen und Verwenden von anonymen Portfolios in Zukunft verboten werden.

Israel beschlagnahmt 84 Wallets zur Terrorismusfinanzierung – US-Behörden versteigern beschlagnahmte Bitcoins

Gleichzeitig beweist der anhaltende Erfolg neuer Fahndungen, dass die Sorge um kriminelle Ausbeutung nicht aus heiterem Himmel kommt. So hat das israelische Verteidigungsministerium bereits die Beschlagnahmung einer Reihe von Kryptowährungen angeordnet, die mit der Hamas in Verbindung stehen. Mehr als 7,7 Millionen Dollar sollen auf diese Weise an mutmaßliche Terroristen überwiesen worden sein.

Im Gegensatz dazu verkauften die US-Behörden in Ohio kürzlich etwa 500 Bitcoins, die 2018 beschlagnahmt worden waren. Auf diese Weise pumpte das Gericht mindestens 19,2 Millionen Dollar in die Staatskasse. Bitcoins wurden bereits zur Bezahlung von gefälschten Ausweisen verwendet.

 

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